20071222

Ulm ist Provinz...

Die letzte Präsentation für dieses Semester haben wir heute hinter uns gebracht. Grund genug also, um feiern zu gehen. Angefangen hat der Abend super gesellig und lustig mit zahlreichen Bildern im Enchilada. Als die Meute dann teils den Heimweg antrat, teils noch weiterzog, dachte wohl niemand, dass der Abend so enttäuschend enden wird.

Für die Türsteher vom Citrus noch schnell die Ausweise gezückt, um sich dann ins wilde Partyvolk zu mischen. Leider zerplatzte diese Vorstellung wie eine Seifenblase, sobald man den ekligen schwarzen Vorhang durchquerte und in einem hellen, kalten und total leeren Raum stand.

Halbherzige Musik, dementsprechend nicht dagewesene Tanzlaune und die vergebliche Suche nach Stimmung, brachte uns zum Entschluss, weiterzuziehen. Yellow war geplant.

Nach gefühlten 35,6 Minuten und ca. -15°C standen wir dann vor dem Yellow, um selbiges erzählt zu bekommen. Total enttäuscht und resignierend teilte sich die verbliebene Gruppe nochmals auf. Ein Teil marschierte ins Su.Casa, der andere Teil zum Döner. Auch der Döner war mehr schlecht als recht.

Somit fand der so gut gestartete Abend ein schnelles und sehr enttäuschendes Ende. Es scheint, als ob man in Ulm keine fröhlich tanzenden Menschen mehr antrifft. Besuche im Myers waren vor wenigen Wochen genauso enttäuschend, wie der heutige Besuch im Citrus.

In diesem Sinne kann man wohl nur hoffen, dass es mit den Ulmer Clubs bald wieder aufwärts geht und man nicht alleine auf weiter Flur stehen muss. Sonst kann man sich vom Wunschgedanken, deutsche So-you-think-you-can-dancer auf dem Parkett zu entdecken, bald verabschieden.

No comments: