20071129

Das Team Blond

Die Entwicklung von Teamfähigkeit wird aktuell überall gefördert – ob im Sportverein, in der Schule oder in der Hochschule. Im späteren (Berufs-)leben arbeitet man laut Dozenten in Teams effektiver und effizienter.

Aber was macht gute Teamarbeit aus? Was ist ein Team? Ist es die gemeinsame Herangehensweise an eine Sache? Ist es das Verteilen von Aufgaben, um schneller voran zu kommen? Ist es das Kompromisse geschlossen werden müssen, wodurch evt. gute Ideen im Sande verlaufen?

Die Denkweise „Toll Ein Anderer Machts“ ist jedoch wohl die schlechteste Sichtweise. Egal ob dieser andere hierbei eine Person ist, auf die man mit Fingern zeigt oder ob man diese Person selbst darstellt.

Ein Team ist ein Team. Eine Art Gruppe, die zusammen kreativere Ideen entwickeln soll, motivierter an Dinge herangeht, sich gegenseitig pusht und in den Vordergrund stellt, sich an der Hand nimmt und gemeinsam nach vorn geht, auch wenn es mal schwer fällt.

In diesem Sinne ein riesen Lob und Dank an Team Blond, mit denen man auch gern eine Tafel Schokolade teilt.





20071127

So you think you can dance?

Tanzen – des einen Freud, des anderen Leid? Oder: die eine liebt es, der andere hasst es?

Während manche Frau ihren Mann auf die Tanzfläche zerrt, bevorzugen wiederum andere den Sitzplatz am Rande der Fläche und schauen lieber zu. Ob dies nicht einfach nur Selbstschutz vor geschundenen Füßen ist? Hier wiederum muss man jedoch abwägen, ob Vorsichtsmaßnahme an den immens hohen Schuhen liegt oder an den nicht vorhandenen Tanzkünsten des Mannes.

Diese Fragerunde einfach mal unbeantwortet im Raum stehen lassend, möchte ich zeigen, dass man diese althergebrachte Sichtweise nicht mehr vertreten kann und muss. Zum Beweis folgt ein tänzerisches Video.

In diesem Sinne – auf meine Herren, zeigt den Ladies wie Mann tanzt.


20071123

Modern meets classic

Eine sehr gelungene Kombination von Alt und Neu wird auf unten stehendem Video gekonnt demonstriert. Aber nicht nur die Verbindung von Traditionellem und Modernem, sondern auch der Überraschungseffekt lockert die Stimmung enorm auf.

In diesem Sinne – öfters mal was Neues und Unerwartetes probieren.


20071122

Mehr als warme Luft

Mit jedem Wort und jedem Atemzug strömt sie – die Luft. Was also nun, wenn Mann mit Frau, Frau mit Mann, Frau mit Frau oder Mann mit Mann spricht? Abhängig vom jeweiligen Gusto, weht anscheinend eine ganz spezielle Art von Luft.

Besteht also die Vorraussetzung gegenseitiger Anzüglichkeit, soll man sie spüren können. Ja, sogar beobachten, von außerhalb, als gänzlich Unbetroffener. Sie strömt, weht, zieht einem vielleicht sogar um die Nase und in manch gesteigerter Situation kommt wohl auch mal ein kleiner Sturm auf. Die Rede ist von sexueller Luft.

Ein für mich bis gestern vollkommen unbekannter Ausdruck wird nun täglich in der Praxis aufs neue bekräftigt, sodass ich zwischen dem kalten Winterwind auch die andere, die ganz besondere Luft erkenne.

20071118

Ein Wochenende in München

Mittlerweile wieder gesund und eher weniger munter zuhause gelandet. Der Wochenend-Trip nach München war ein kleiner Traum.

Endlich mal wieder alt bekannte Gesichter in neuem Ambiente getroffen und eine Menge Spaß gehabt, egal ob tanzend im 2Rooms, eher schleppend und frierend beim Einkaufen in der Münchner City, nur etwas trinkend neben zwei seltsamen Apple-Maniacs oder mittags um 14Uhr frühstückenderweise.

Eines hat sich jedoch straight durchgezogen: die Servicewüste Deutschland. Sowohl das Empfangspersonal großer Kaufhäuser, als auch die Verkäufer von Kaffeemaschinen oder das so genannte Servicepersonal von Gastrobetrieben waren von Freundlichkeit und angemessenen Umgangsformen Lichtjahre entfernt.

In diesem Sinne – einen Appell an die Dienstleister Deutschlands: ein bisschen mehr Freundlichkeit darf wohl erwartet werden.

20071115

Erst die Arbeit, dann...

… das Vergnügen. Getreu dem Motto verlief und wird der heutige Tag verlaufen. Heute morgen brav die Vorlesungen verfolgt, aufmerksam den Präsentationen gelauscht, um dann nachmittags am nächsten Projekt weiterzuarbeiten. Danach schnell nach Hause, `ne Stunde Schlaf getankt, eingekauft, Sachen gepackt – morgen geht’s über das Wochenende nach München – gegessen, gerichtet und momentan dann gleich schon bei der Tür raus, rein ins Vergnügen.

Die legendäre ROOKIES WELCOME-Party steht in der Neu-Ulmer FH in den Startlöchern. Mal wieder eine schöne Gelegenheit, viele bekannte Gesichter in entspannter und süffiger Laune zu sehen, mit ihnen verpassten Storys besprechen, fern ab des FH-Vorlesungsalltags interessante Gespräche führen – kurz gesagt: einfach einen schönen Abend verbringen.

In diesem Sinne – allen Nachtschwärmern einen schönen Donnerstag Abend.

20071113

Telefondrang vs. Telefonzwang

Eigentlich telefoniere ich für mein Leben gerne. Stundenlanges Quatschen mit Bekannten und Freunden über wichtige und unwichtige Dinge des Lebens, die aktuellen Geschehnisse, Verabredungen ausmachen oder sich absprechen – um nur einige Möglichkeiten des Inhalts zu nennen.

Ist man jedoch gezwungen, diverse Telefonate zu führen, spreche ich schon gar nicht mehr so gerne durchs Telefon zu einer unbekannten Stimme am anderen Ende. Da wird der Anruf beim Arzt, um einen Termin auszumachen oder das Gespräch mit fremden Leuten, die unfreiwillig Opfer einer Umfrage wurden, zur Herausforderung.

Das klingelnde Warten wird zum nervtötenden Moment, der meist jedoch durch eine nette Stimme unbegründet war. Die unbekannte Stimme in der Leitung ist eben (meist) auch nur ein Mensch.



20071111

Das perfekte Kommilitonen-Dinner

Inspiriert durch den Showauftritt von Johann Lafer letzte Woche, kam unter anderen ich heute Abend in den Genuss, von zweien meiner Mitstudenten bekocht zu werden. Das WG-Zimmer zum Essraum umgewandelt und die Küche zur Sperrzone erklärt, wurden uns drei Gänge serviert.

Vorspeise: Rind auf Rucula- und Feldsalat mit Parmesan
Hautgericht: Schweinefilets mit Honigkartoffeln und grünen Bohnen im Speckmantel
Nachspeise: Pfannkuchen mit karamellisierten Rotweinbirnen


Vom Entré entzückt, vom Hauptgericht begeistert und vom Dessert beglückt, wurde der ein oder andere jedoch etwas träge und müde, sodass dem Abend leider schon relativ frühzeitig ein Ende gesetzt wurde. Doch auch trotz des abrupten Endes, wider allen vorherigen Partyplänen, war es nach langem mal wieder ein sehr netter Abend in altbekannter, wenn auch abgespeckter Runde.

In diesem Sinne – 10 Punkte.

20071110

Das deutsche iPhone

Nachdem im unmittelbaren Freundeskreis sofort am Verkaufsstart des iPhones zugeschlagen wurde, bot sich mir gestern die Möglichkeit, auch in den Genuß der Bedienung zu kommen. So durfte ich auch versuchen, mich durch die einfache Bedienung – die dennoch erstmal durchschaut werden will – zu „fingern“.

Es macht Spaß, fordert im ersten Moment heraus und nimmt Zeit in Anspruch, die sich durch ein wenig Übung jedoch sicherlich reduzieren lässt. Aber man hält sich ja gern mit diesen Aufgaben auf. So bin ich gespannt, was sich noch spielenderweise herausfinden lässt.

Meine Begeisterung bezüglich des Umgangs mit diesem Gerät macht es mir durchaus schwer, die schwerfällige Vorstellung des iPhone innerhalb der deutschen Variante der GuidedTour von Apple nachzuvollziehen. Ein wenig mehr Enthusiasmus und Begeisterung sollte bei einer Produktvorstellung eigentlich schon vorhanden sein, wenn das Gerät begeistern soll und entsprechend verkauft werden will.

In diesem Sinne – viel Spaß beim spielen.

Bildmaterial: apple.de

20071108

flixxcast brings the summer back

Der Winter naht und somit wird das Wetter für meinen Geschmack immer ungemütlicher. Es ist kühl, windig und nass. Ich habe es lieber warm, erfrischend und trocken. Um der kalten Jahreszeit wenigstens ein bisschen entgegen zu wirken, gibt’s auf flixxcast einen neuen, sommerlichen Banner – vielleicht auch zur Freude von so manch einem Leser.

Nachtrag zu Musik auf youtube.com

Aha, so erscheint es also, wenn man die Playlist hier miteinbaut. Eigentlich ganz nett und witzig durchzuschauen, jedoch stört mich, dass am rechten Rand doch deutlich etwas abgeschnitten ist. Mal sehen, wie und ob ICH das beheben kann.

Musik auf youtube.com

Nachdem der heutige Nachmittag mal rein für privates genutzt werden konnte, hab ich mich mal wieder durch die Weiten von youtube.com geklickt und bin auf das Zusammenstellen von eigenen Playlists gestoßen. So habe ich die Chance genutzt, zahlreiche Musikvideos zu einer Liste zusammenzufügen und bin nun mal gespannt, wie diese erscheint, wenn ich sie hier einbinde. Ich bin gespannt.


20071104

Noch kleine Änderungen ergänzt, liegt die Seminararbeit nun fertig neben mir und die anstehende Präsentation steht im Rohbau in den Startlöchern. Mehr Zeit wurde dieses Wochenende nicht für akademische Zwecke aufgewendet.

Vielmehr ging dieses Wochenende wie immer viel zu schnell mit Geburtstagfeiern vorüber. Viele bekannte Gesichter mal wieder auf einen Haufen zusammengeschert, waren es zwei sehr gesellige, amüsante und kalorienreiche Tage.

Damit wären wir wieder am Ende der Woche angekommen. In diesem Sinne: auf in die kommenden Strapazen der neuen Woche.



20071101

Allerheiligen

Bisher war Allerheiligen ein Feiertag für mich, an dem man den Toten gedacht hat, sich evtl. die ein oder andere schöne, jedoch nur wage Erinnerung wieder etwas bewusster vor Augen geführt hat - damit hatte sich die Sache dann jedoch meistens.

Dieses Mal, unmittelbar und zeitnahe damit in Kontakt getreten, wirkt es doch ganz anders auf mich ein. Besinnliche und tröstende Worte in der Kirche, betroffene Angehörige an den Gräbern ihrer lieben Verstorbenen, Blumenschmuck, flackernde Kerzen, der Duft des Weihrauchs und sanfte Klänge des Chors in klirrender Kälte bei untergehender Sonne… Dazu die Beileidsbekundungen, gepaart mit der bedrückten Stimmung der Familie, ergeben kein wohltuendes Gefühl.

Zur Stimmung des Tages und meiner inneren Stimmungslage einen passenden Clip.