20080225

Review IV: Dienstag, 19/02/2008

Ohne irgendwas abwerten zu wollen, standen heute mehrere Highlights auf dem Programm.

Das erste kam aus der Heimat: Notenbekanntgabe der vergangenen Prüfungen. Alles gut bis sehr gut bestanden, der Wahnsinn. War wohl die richtige Mischung aus lernen und Ablenkung. Wie heißt’s eben so schön? Die Mischung macht’s!

Highlight Nr. 2 war dann der heiß ersehnte Helikopterflug in und v.a. über NY. Am Südspitz von Manhattan ging die 15 minütige Tour los. Bei strahlend blauem, fast wolkenlosen Himmel und windigen Lüften war die Tour über Manhatten und kleine Teile der Bronx jeden Dollar wert. Ein wohlunvergessliches und unbeschreibliches Erlebnis.

Weiter gings dann mit einer Tour in Downtown: angefangen mit der Überfahrt nach Staten Island mit der Staten Island Ferry, über das Posing vor dem Bullen an der Wall Street, über die Besichtigung der Baustelle des Freedom Tower auf Ground Zero an den schönen Court Buildings vorbei nach Chinatown und Little Italy hatten wir volles Programm und haben den Tag bei einem italienischen Abendessen ausklingen lassen. Mit der Subway am Times Square angekommen, wurden noch eben Toy’R’Us, die M&M’s World und Hershey’s begutachtet.



Details:

Highlight I: Einfach Wahnsinn – nie wieder eine Vorlesung der unglaublich schrecklichen Volkswirtschaft besuchen zu müssen ist Wahnsinn und Grund zur Freude.
Highlight II: Schon allein das Geräusch der Rotoren zu hören oder zu sehen, wie ungefähr alle 2 Minuten ein Heli vom Heliport startet oder landet, ist klasse. Der Gedanke, gleich selbst Teil davon zu werden, ist noch viel besser. So ging die Tour also mit einem kurzen Briefing und Small-Talk los, bevor wir dann auf unsere Plätze im Inneren des Helis gebracht wurden. Kaum den Gurt angelegt und die Kopfhörer aufgesetzt, ging es auch schon in die Lüfte. Der coole Pilot hatte augenscheinlich Spaß, den Heli auf Grund des Windes zu balancieren. Ein unbeschreibliches Gefühl, senkrecht zu starten, die Dinge so nahe von oben zu sehen, einfach mal eben kurz stehen zu bleiben und weiter geht’s. Die Tour ging an der Statue of Liberty über dem Hudson River entlang der Küste, von wo aus man Ground Zero und Co sehen konnte. An der George Washington Bridge angekommen dreht der Pilot nach rechts ab und es geht über die Stadt. Die Bronx gestreift und in die Yankee Stadien geschaut gings dann über den Central Park, am Empire State Building wieder in südlicher Richtung zurück zum Heliport. Noch die Manhatten und Brooklyn Bridge überflogen, landeten wir ca. 15 Minuten später auch wieder sicher und glücklich auf sicherem Boden.
Staten Island Ferry: Wer nicht unbedingt unmittelbar neben der Statue of Liberty posen will, der sollte in der Wartehalle Platz nehmen und auf die kostenlose Fähre warten, um an der Statue vorbeizuschippern. Man findet auch auf der Fähre ohne weiteres Platz, um „vor der Statue“ zu posen.
Chinatown: Umso näher man sich Chinatown nähert, umso mehr begegnet man asiatischen, wohl chinesischen Mitmenschen und man fühlt sich zunehmends fremd aus Europäer. Wenn dann die chinesischen Zeichen auf den Schildern zu sehen sind, mehr oder weniger hygienische Zustände zu vernehmen sind und frischer Frisch, gebratenes Eichhörnchen gebratene Ente und Co in den Schaufenstern hängen, kann man sich sicher sein: man ist am Ziel.
Toy’R’Us: Das Spielwarenland ist wohl DAS Traumgeschäft eines jeden Kindes. Im Eingangsbereicht starrt man unwillkürlich auf das Riesenrad, dass sich im Inneren befindet und vom Einstieg im Keller seine Runden im Gebäude bis unter die Decke dreht. An der Decke sind dann verschiedene Spielzeuge und Superhelden wie Superman oder Spiderman zu finden. Für die Mädchen oder einfach nur neugierige gibt es im oberen Stock noch ein begehbares Barbiehaus. Unglaublich kitschig, aber super. Jungs können sich dann daran versuchen, tolle Lego-Figuren zu bauen oder einfach nur versuchen, den Mund zu schließen und sich zu beherrschen.

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