20090125

Studentenalltag?

Als pflichtbewusster Student besucht man während des Semesters einiges an mehr oder weniger sinnvollen Vorlesungen. Die einen sind informativ, praxisnahe, verständlich, ... ja, man könnte fast sagen interessant. Andere dagegen erscheinen träge, schwerfällig, schlichtweg langweilig. Auch wenn das Thema an sich eigentlich ein sehr interessantes wäre. Aber der Dozent schafft es mit seinen verwirrenden, belanglosen und auswendig gelernten Phrasen leider nicht, die Studenten zu motivieren, sich für den Stoff zu interessieren... da sitzt man also, von Stunde zu Stunde. Pinselt ab, was er am Tageslichtprojektor skizziert und erweitert das Skript um oftmals belangloses Blabla, ohne näher darüber nachzudenken. 

Umso mehr die Klausuren dann näher rücken, man sich dadurch mit dem Stoff beschäftigt und sich damit auseinandersetzt, das ein oder andere Fachbuch zur Hand nimmt, merkt man zunehmend, dass die Vorlesung totaler Schwachsinn war, Zusammenhänge auseinander gerissen wurden und Verwirrung und Unwissen gestreut wurde. Prüfungsfragen orientieren sich eins zu eins am Skript und erfordern pures Auswendiglernen. Die Übungsfragen stellen einen vor die Frage, ob man nun selbst so dermaßen doof ist, oder ob es am didaktisch perfekt ausgebildeten Dozenten liegt. Nach allgemeiner Betrachtung und Durchleuchtung des Problemfalls stellt man dann einstimmig fest, dass der Dozent versucht, die Studenten mit Banalitäten in den Wahnsinn zu treiben, um von seinen gravierenden nicht vorhandenen Schwächen abzulenken.

In diesem Sinne - auf frohes Weiterlernen und erfolgreiche Prüfungen.

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