20090404

Wochenendalternativen.

Die Tage werden wieder länger, die Wochenende jedoch immer noch kürzer. Zumindest kommt es einem so vor, wenn das Tageslicht wieder länger Helligkeit spendet, man sich aber dennoch um Handumdrehen wieder am Schreibtisch sitzen sieht. Deshalb sollten die Tage, an denen man nicht an den Arbeitsplatz gefesselt ist, wohl gekonnt nutzen. Nur wie?

Man könnte an den Wochenenden durch die Lande reisen und Leute besuchen, denen man es schon längst versprochen hatte, es aber nie geschafft hat. Dazu mangelt es aber oftmals an der verfügbaren Zeit aller Teilnehmer und meistens kommen finanzielle Engpässe hinzu.

In die Stadt. Kurze Anreise, selbes Geldproblem. Man findet ja doch nur wieder etwas oder geht zumindest hier noch schnell was trinken. Dem leckeren Tiramisu kann man natürlich auch nicht widerstehen und ehe man sich umsieht, ist es bereits Abends und der Heißhunger setzt ein. Also dann eben noch schnell hier was zum Essen gekauft. Bis man zuhause wäre und sich das kocht, was man vormittags schon besorgt hat, wäre man ohnehin längst verhungert.

Außerdem könnte man sich ein Buch zur Hand nehmen und lesen. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass man erst mal im Besitz eines solchen Ungetüms sein muss. Der Schuss geht also auch nach hinten los.

Zum Glück gibt es nun das Internet wieder, in dem man Stunde und Stunde verbringen kann: Musik hören, lesen, Bilder schauen, recherchieren, Alltagskram erledigen, kommunizieren. Und das all day long. Nur... Am Abend blickt man zurück und fragt sich: was habe ich eigentlich getan? Im Grunde nichts. Die Zeit "totgeschlagen". Auch wenn das nun dramatischer klingt, als es ist. Zugegebenermaßen.

Ein kleiner Gang in den Supermarkt ums Eck bleibt einem dennoch nicht verwehrt, denn Nahrung ist nunmal unabdingbar. Deshalb macht man sich auf und läuft los. Ausnahmsweise mal ohne Knopf im Ohr, der einen mit tollen Sounds versorgt, schnappt man hier und da lustige Phrasen auf: "Wie? Dir ist schwindelig? Dann brauchst du erst einmal ein Bier!" Zudem sieht man lustige Menschen. Gerade jetzt, wenn die ersten Sonnenstrahlen versuchen, sich durch die Wolkendecke zu drängen und das Wetter frühlingshaft anmutet, wissen die Menschen - auch nach etlichen Jahren der Evolution - immer noch nicht, wie man sich entsprechend kleidet. So sieht man Kids im T-Shirt, junge Ladies mit Sandalen, andere widerum mit Winterjacken, Schals und Co. So ist der Gang zum Supermarkt stets ein Erlebnis und bringt Freunde.

In diesem Sinne - wenn jemand Tipps und Tricks zum perfekten Wochenende beisteuern kann... Nur zu!

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