20090129

Zwischenstand

Der Prüfungsmarathon ist mittlerweile bis zur Hälfte überstanden. Aus Ahnungslosigkeit über den relevanten Stoff der kommenden Prüfungen wurde somit die Zeit genutzt, ein wenig mit der neuen Kamera durch Ulms Straßen zu schlendern, ein paar Bilder zu knipsen und sich dabei die Finger abzufrieren. Aber frei ist der Kopf dennoch nicht. Aber das wird, ich bin mir sicher. ;)

In diesem Sinne - auf unbeschränktere Zeiten.





20090125

Studentenalltag?

Als pflichtbewusster Student besucht man während des Semesters einiges an mehr oder weniger sinnvollen Vorlesungen. Die einen sind informativ, praxisnahe, verständlich, ... ja, man könnte fast sagen interessant. Andere dagegen erscheinen träge, schwerfällig, schlichtweg langweilig. Auch wenn das Thema an sich eigentlich ein sehr interessantes wäre. Aber der Dozent schafft es mit seinen verwirrenden, belanglosen und auswendig gelernten Phrasen leider nicht, die Studenten zu motivieren, sich für den Stoff zu interessieren... da sitzt man also, von Stunde zu Stunde. Pinselt ab, was er am Tageslichtprojektor skizziert und erweitert das Skript um oftmals belangloses Blabla, ohne näher darüber nachzudenken. 

Umso mehr die Klausuren dann näher rücken, man sich dadurch mit dem Stoff beschäftigt und sich damit auseinandersetzt, das ein oder andere Fachbuch zur Hand nimmt, merkt man zunehmend, dass die Vorlesung totaler Schwachsinn war, Zusammenhänge auseinander gerissen wurden und Verwirrung und Unwissen gestreut wurde. Prüfungsfragen orientieren sich eins zu eins am Skript und erfordern pures Auswendiglernen. Die Übungsfragen stellen einen vor die Frage, ob man nun selbst so dermaßen doof ist, oder ob es am didaktisch perfekt ausgebildeten Dozenten liegt. Nach allgemeiner Betrachtung und Durchleuchtung des Problemfalls stellt man dann einstimmig fest, dass der Dozent versucht, die Studenten mit Banalitäten in den Wahnsinn zu treiben, um von seinen gravierenden nicht vorhandenen Schwächen abzulenken.

In diesem Sinne - auf frohes Weiterlernen und erfolgreiche Prüfungen.

20090122

Stimmungswechsel

Nachdem ich heute gutgelaunt in den Tag gestartet bin, eine - meinem Gefühl nach zu urteilen - passable Prüfung mit meinen Kommilitonen hinter mich gebracht habe, ging der Tag eigentlich ganz gut weiter: lerntechnisch voran gekommen, etwas Freizeit genossen, Mittagsschläfchen abgehalten, zur Familie gefahren und mit offenen Armen in Empfang genommen worden. Noch schnell alle Dokumente zusammengetragen, sodass der Bewerbung für Madrid nichts im Wegen stehen sollte. Abends dann lecker süß-gespeist, kam die Krönung des Abend dann in Gestalt eines Kurz- und Spontanbesuchs meiner Besten. Soweit ein toller Tag, an dem es nichts auszusetzen gibt. 

Jetzt, einige Stunden später, hätte der Tag an dieser Stelle wohl enden sollen, um ihn in positiver Erinnerung zu behalten. Denn als abends die Emails gecheckt wurden, und eine weitere unerwartete Absage für das anstehende Praxissemester ankam, war die Stimmung durchaus am Gefrierpunkt. Leider ist sie mittlerweile immer noch nicht besser. 

Somit geht der Tag wohl als einer von zwei möglichen Tagen im Jahr in die Geschichte ein, an denen die Laune nicht auf einem konstant positivem Niveau ausharrt.

So wurden nun weitere Bewerbungen versandt und die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Aber irgendwann ist ein Ende erreicht, auch wenn es zum momentanen Zeitpunkt noch nicht in Sicht ist. Zumindest noch nicht unmittelbar.

Mit den Inhalten dieses Posts wurde dann wohl auch auf die Anregung eingegangen, mehr auf die Gefühlswelt abzuziehen - auch wenn dies sicherlich im umgekehrten Sinn gedacht war. Aber manchmal kommt es eben anders.

In diesem Sinne - gute Nacht.

Wenn einer eine Reise tut,...

... dann kann er was erzählen. In diesem Sprichwort steckt wohl einiges an Wahrheit. Dabei scheint es nicht von Bedeutung zu sein, wie groß die Reise ist und wie weit man dementsprechend rumkommt. So kann eine 6-minütige Reise von der Haustüre zum Bahnhof auch schon einiges an Material liefern, worüber man sich auslassen könnte. Angefangen beim unglaublich dummen und unsozialen Verhalten der Heranwachsenden bis hin zu den darüber kopfschüttelnden älteren Semestern der ca. 60+ Generation. Kaum verwunderlich, wenn unsereins schon die Augen rollt und sich fragt, ob man sich in früheren Tagen ebenso verhalten hat. Realistisch und ernsthaft zurückblickend, bin ich mir aber sicher, dass dies aufatmend verneint werden kann. 

Schließlich kann ich mich nicht daran zurückerinnern, wie ich die Aufmerksamkeit einer ganzen Menschenmasse durch primitives Geschrei auf mich gezogen habe, dabei Nonsense am laufenden Stück produziert zu haben, um dann den heranfahrenden Bus zu stürmen, alte Leute dabei missachte, um mich dann total cool wie ein Vollassi auf die hinterste Bank des Busses zu werfen. Dabei darf natürlich die Ghettomusik, abgespielt auf voller Lautstärke am Handy, nicht fehlen. Sonst würden sich schließlich auch nur halb so viele Leute umdrehen und schauen.

Und ich kann mit Bestimmtheit sagen, dass das sicherlich nicht daran lag, dass die Handys von damals noch nicht im Stande waren, die Tophits der Ghetto-Szene abzuspielen.

In diesem Sinne sollte das hierzu erstmal genügen.

20090121

In English, please.

Due to my current situation, this post is going to be written in english. Tomorrow the next exam will take place: a oral test in negotiations in english and I am really looking forward to it. Happily. Because that means, it's over and I don't need to come back to that course again. ;-)

Besides learning, I used that day to fix some dates with friends and family and moreover I found one more very great musician called Thom Yorke. He's the singer of the band Radiohead, which also produces very listenable sound for my own pleasure. It's great to listen to his stuff while sitting on the desk and trying to concentrate on learning. 

At this stage - let's stop with english here and come back in german. But not now.


20090120

Flashback der letzten Tage II.

Nach längerer Auszeit mal wieder ein kurzer Post meinerseits an einem politisch und gesellschaftlich doch sehr geschichtsträchtigen Tag. Fasziniert von der globalen Euphorie und dem amerikanischen Wahnsinn um einen Präsidenten, habe ich die Amtseinführung von Barack Obama als willkommenen Grund gesehen, eine Lernpause einzulegen. Und dass, wo mich scheinbar erst heute der Lerngeist erreicht hat. Aber nachdem die Bewerbung für das Auslandssemester quasi abgabefertig auf dem guten Stück gespeichert ist, sind die Gedanken diesbezüglich nun gebändigt und ich kann mich auf schulischen Kram konzentrieren. Eine gute Woche vor den entscheidenden und hoffentlich letzten Klausuren ist das auch keine Stunde zu früh. Somit werden die kommenden Tage lese-, rausschreib- und lernintensiv verlaufen, zwischendurch gespickt mit Prüfungen, Prüfungsvorbereitungen, Vorlesungen und hoffentlich und sicherlich der ein oder anderen privaten, ruhigen Minute, um wieder auf ein gesundes Niveau zu kommen.

In diesem Sinne will es ich damit für heute gut sein lassen. Gute Nacht.

20090111

Aaaaaaaah.

Eigentlich steht noch soviel an konsumtechnischen Berichterstattungen aus, aber in der letzten spare rare time kommt man irgendwie zu nichts. Die Lernerei... oder besser: Leserei hat mich voll erwischt und wer mich kennt, wird die Augen aufreisen, wenn ich jetzt wahrheitsgemäß verkünde, dass ich heute schon gut 110 Seiten Lektüre hinter mir habe und eigentlich auch noch kein Ende in Sicht ist. Schließlich muss einiges abgearbeitet werden, um sich in den kommenden Tagen auch noch auf andere Fächer, den geplanten Auslandsaufenthalt, das hoffentlich positiv verlaufende Vorstellungsgespräch und und und... vorbereiten zu können. Alles etwas tricky gerade. Aber man ist ja generell optimistisch und immer wenn ich denke, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her.

In diesem Sinne - Lichtlein...KOMM!

20090109

Flashback der letzten Tage.

In den letzten Tagen war einiges geboten, wodurch die Tage wie im Flug an mir vorbeizogen. Neben den Vorlesungen wurde die Zeit mit Sauna, Training und lesen verbracht.

Zum ersten Mal ging es in das renovierte Bad Blau. Neben humanen Eintrittspreisen, sehr freundlichem und fähigem Personal fiel der neu gestaltete Sauna-Bereich durchaus positiv auf. Schade war, dass zum einen der Ruheraum noch sehr ungemütlich, kahl und kalt erscheint und andererseits die komplette Saunalandschaft hell erleuchtet war. Etwas gedimmtes Licht hätte der Atmosphäre sicherlich besser getan. Aber entspannend war es auf jeden Fall.

Zudem ist die aktuell anhaltende Kälte halt einfach auch alles andere als angenehm. Man kann sich noch warm in seine nichtvorhandenen Winterschuhe einpacken, man friert so oder so. Aber auch das wird wieder vorübergehen.

In diesem Sinne - auf wärmere Zeiten.

20090106

Songtexte im Web 2.0

Beim morgentlichen Surfen bin ich mal wieder auf ein lustiges Feature gestoßen, für alle, die gern mal zur Musik mitträllern. Nicht nur, dass man die Lyriks der jeweiligen Lieder ablesen und mitgröhlen mitsingen kann, man kann auch kleine Player embedden, die man nach eigenem Gusto verändern könnte. Als Anschauungsobjekt hier mal den Songtext zu Katy Perrys "Hot'n'Cold" mit folgendem Clip zum üben.

In diesem Sinne viel Spaß.

 


20090104

Oh what a night.

Nachdem an ursprünglich geplanter Location gefühlte 23km anstanden und Frauen(-grüppchen) ohne männliche Begleitung am Seiteneingang bevorzugt wurden, wurde aus Location 1 schnell und spontan entschieden, die Pläne zu ändern. So landeten wir neben Manuella, Gabriella, Erika und Co auf der Tanzfläche zu undefinierbarer, nahezu untanzbarer, aber sicherlich lustiger Musik. Auch darf ich es nicht verpassen, besondere Schmankerl unter den anwesenden Gästen hervorzuheben: neben dem Wichser, war da die magersüchtige Jacqueline, die Lesbe aus der Weststadt, der Riese, die Zwerge, die Perücken-Lady, natürlich nicht zu vergessen der Maskenmann, der melancholische Lockenkopf oder der Herr mit dem starren Blick. Wie sich evtl. herauslesen lässt - es wurde nicht langweilig. Ganz nebenbei auch noch Inspiration für die zukünftige Wohnzimmergestaltung abgestaubt. Man könnte also sagen, es war ein durchaus erfolgreicher, aber v.a. amüsanter Abend. Fortsetzung folgt, dann jedoch zu anderen Klängen.

In diesem Sinne bin ich auf weitere Besuche gespannt. Ja genau.

20090102

Silvester-Nachwehen

Nachdem die Silvesternacht gut überstanden wurde, war der gestrige Tag ausgefüllt mit Neujahrswünschen, Besuchen, Essen und v.a. relaxen. Dabei bin ich mal wieder bei youtube sehr aktiv geworden und auf so einige musikalische Schmankerl gestoßen. Einige richtig gut, man könnte auch sagen gigantisch. Die anderen so schräg fragwürdig, dass sie deshalb schon wieder als interessant gelten. Aber lange Rede, kurzer Sinn: seht und hört selbst.

In diesem Sinne - frohes zuhören und ein gutes Neues.