20090225

Erkenntnis des Tages

Eigentlich sind es gleich eine ganze Menge an Erkenntnissen, die sich mir heute offenbarten:

(1) Auf Aussagen aller Art ist nicht immer Verlass.
(2) Stichfester Joghurt ist unnütz.
(3) Die Haltestange des Duschvorhang ist eine super Wäscheleine.
(4) Fasching wird überbewertet.
(5) Essensreste im Spülwasser sind eklig.

In diesem Sinne - auf weitere Erkenntnisse des Alltags.

20090224

Entscheidungsdruck

Man weiß längst, dass etwas Neues kommt und ist gewillt, früh genug damit anzufangen, den Veränderungsprozess anzustoßen. Schritt eins ist somit also erledigt, nur der zweite in Form einer willkommenen Reaktion will nicht folgen.  Man wartet, wartet und wartet. Die Zeit vergeht, wird eng und ein latentes Gefühl der Panik macht sich langsam aber sicher breit. 

Auf einmal, passiert es. Es erfolgt eine Antwort, eine weitere und sicherlich auch noch eine mehr. Die erforderlichen next steps werden gewissenhaft erledigt. Im Anschluss bekommt man die Pistole auf die Brust gesetzt, man müsse sich entscheiden. Auf einmal können Alternative 2 und 3 gar nicht mehr berücksichtigt werden, wenn man auf Nummer sicher gehen will.

So des Öfteren geschehen in den letzten meiner Tage. Aber: alles wird gut.

In diesem Sinne - i've made my decision.

20090223

Vorurteile, Klischees und andere Allgemeinheiten

  • Wenn es die Deutsche Bahn schafft, vom Start-Bahnhof zum ersten Halt 15 Minuten Verspätung zu machen,...
  • Wenn der Bauer mit der Schubkarre zum Getränke holen läuft,...
  • Wenn die Frau ihren dicken Mercedes nicht einschätzen und deshalb nicht zurücksetzen kann,...
  • Wenn die Lesbe mit schwarzer Kurzhaarfrisur, unweiblichem Körper ihr burschikoses Verhalten unterstreicht,...
  • Wenn der Schwule mit seinen Handgelenken durch die Luft wedelt,...
  • Wenn die Dicke im Eiscafé ihren Eisbecher vernichtet,...
  • Wenn die Blondine vor Dummheit strotzt,...
  • Wenn sich in München die Snobs präsentieren, ...

... DANN werden Klischees bedient und erfüllt.

Wenn man aufmerksam durch die Lande geht, bekommt man oben beschriebene Vorurteile zur genüge bestätigt. Zumindest erging es mir in den letzten 48 Stunden so.

In diesem Sinne darf man gespannt sein, was in den kommenden Wochen für Klischees bestätigt oder auch gerne wiederlegt werden.

20090219

Rundumblick

Mittlerweile sind einige Tage vergangen und einiges hat sich zugetragen und ereignet. Vom anstrengenden Bewerbungsgespräch-Marathon, über die Einarbeitung bis hin zur Notenbekanntgabe auf fachlicher Ebene. Dem gegenüber stehen auf der persönlichen Seite Kontaktrefreshing, das Kennenlernen neuer Personen, Geburtstage, schöne und leider auch weniger schöne Ereignisse.

Somit ist und bleibt die Zeit nach wie vor spannend und man darf gespannt sein, was noch so kommt und passiert.

In diesem Sinne - I am so excited!

20090209

Semesterende - persönliche Aspekte. | Nachtrag

Auf besonderen Wunsch:
In diesem Sinne - Bitteschön.

Semesterende - persönliche Aspekte.

Natürlich wird so ein Semester nicht nur fachlich, sondern auch persönlich abgeschlossen. Da es dieses Jahr für viele nicht nur das Semester-, sondern gleichfalls auch das Studienende darstellte, bestand noch mehr Grund zum feiern.

So wurde in diversen Lokalitäten in kleinen Grüppchen vorgefeiert, um sich dann im Roxy zum gemeinsam heiteren feiern zu vereinen. Leider hat außer uns kaum einer den Weg dorthin gefunden, sodass wir mit ca. 30 anderen Leuten in den total leeren und kalten Hallen standen und uns dazu entschlossen, weiterzuziehen. So verlies man Location 1 und enterte Location 2. Dort angekommen, wurde ausgelassen getanzt, Bier, Schnaps und Fanta getrunken, gestaunt, gelacht, geredet,... kurzum: eine super Zeit verbracht. Irgendwann in den frühen Morgenstunden hat's dann aber auch gereicht und es hieß Abschied nehmen. Ein seltsames Gefühl, wenn man sich wie immer verabschiedet, man aber genau weiß, dass man sich wohl in den kommenden Monaten und Jahren wohl kaum bzw. gar nicht mehr sehen wird. Aber sag niemals nie und da Optimist zählt hier ein "Bis bald." deutlich mehr als ein "Bis dann."

In diesem Sinne - Bis bald.

20090208

Semesterende - fachliche Aspekte.

Nachdem vergangener Donnerstag und Freitag mit der Schwerpunktgruppe am und um den Tegernsee verbracht wurde, ist das siebte Semester damit nun endgültig ad acta gelegt. Immer noch in der Hoffnung, alle Prüfungen bestanden zu haben, lebt es sich durchaus gut. Die Gewissheit wird dann kommen. Bald, aber noch nicht jetzt.

Die Fahrt an den Tegernsee war bei mehr oder weniger guter Laune recht kurzweilig. Dort angekommen, wurde erst mal bei McDonalds gegessen, um sich die Informationen zum anstehenden Workshop einzuverleiben. Dann ging es auch schon los zu einer Firma mit der wohl besten und einzigartigsten Unternehmenskultur. Selten hat man schon beim betreten der Geschäftsräume das Gefühl, dass hier nach dem Musketiere-Motto "Einer für alle und alle für einen" gelebt gearbeitet wird. Ein netter Empfang, angenehme Atmosphäre und wertvolles Vorankommen rundeten den ersten Eindruck gekonnt ab.

Anschließend ging es dann bei Mondschein und Fackelgeflacker zu Fuß auf 1260m zur Buchsteinhütte. Anfangs von Motivation, romantischer Stimmung und Unternehmensfreude getrieben, schlug die Stimmung bei so manch einem/einer schlagartig um und es war wohl jeder froh, nach 1,5 Stunden Fußmarsch an der Hütte angekommen zu sein. Es wurde gegessen, geredet, getrunken und gelacht. An dieser Stelle dürfen auch einige Zitat-Highlights des Abends nicht in Vergessenheit geraten. So waren Aussagen wie "Irgendwann warst Du soweit hinten, dass ich soweit vorne war." (Denis), "Ich hab' gerade Schluckauf. Deswegen wirke ich, glaube ich, gerade so inkompetent!" (Nadine), "Die ist, glaube ich, untervögelt!" (Martin) , "Hättest du mich vorher schon gefragt, hätte ich Dir sagen können, dass du mich das fragen kannst." (Denis), "Schlechte Presse ist besser als gar keine!" (Kai) oder Andy zu Prof und Studentin: "Wenn ihr jetzt geht, geht ihr für immer!" nichts seltenes. Nach einer sehr kurzen Nacht ging es dann am nächsten Morgen zu Fuß und leider nicht, wie ursprünglich angekündigt, mit dem Schlitten wieder ins Tal hinab, von wo aus die langwierige Heimfahrt angetreten wurde.

In diesem Sinne waren die Tage am Tegernsee schöner als erwartet und waren ein gelungener Abschluss des Semesters.


20090203

Wieder erlangte Stresszeit.

Nun sind alle Prüfungen überstanden. Die einen mehr, die anderen weniger gut. Man weiß es nicht und muss abwarten. Die freie Zeit verfliegt seither wie im Flug. Ordnung schaffen, Termine abklären und glücklicherweise kommt auch etwas Leben in die Bewerbungssache. Ein Traum. Jetzt muss es dann auch nur noch klappen. Auch hier weiß man aber nichts genaues und muss abwarten.

Was man aber weiß ist, dass man sich in den kommenden Tagen ausgiebig mit der tollen EOS und mit mindestens so toller Musik auseinander setzen wird. So bin ich neulich nachts z.B. erneut auf Newton Faulkner aufmerksam geworden. Nach "Dream catch me" habe ich von dem guten nichts mehr vernommen - eben bis Samstag Nacht. Ein - nach meiner Meinung - weniger ansehnlicher Kerl, der jedoch die Musik im Blut zu haben scheint und mich vollauf begeistert hat.

In diesem Sinne - habt Spaß.