20090429

Wieso? II.

Wie so ein kurzweiliger Abend  im Münchner Glockenbachviertel doch so einige neue Wieso-Fragen aufwerfen kann. Um nur ein paar aufzuzeigen:


  • WIESO gibt es nicht auch in Ulm Café Pini-ähnliche Lokalitäten? 
  • WIESO ist der Mann am Nachbarstisch so peinlich, dass man vor Fremdscham am liebsten im Erdboden versinken möchte?
  • WIESO schmecken Pommes rotweiss verdammt nochmal so lecker?
  • WIESO stehen Leute in häßlich-grünen Ganzkörperanzügen in der U-Bahn-Station und erhoffen sich utopische Statements von Passanten abzugreifen?

Mit diesen in den Raum geworfenen Fragen möchte ich mich auch schon wieder verabschieden.

In diesem Sinne - Wieso denn nur schon wieder?

20090428

Wieso?

In den vergangenen Tagen und Wochen hat sich mir im speziellen ein kleines Fragewörtchen immer und immer wieder aufgedrängt und mich teilweise ohne Antwort im Regen stehen lassen.

  • WIESO laufen alle langsam kriechenden Menschen der Stadt immer vor mir?
  • WIESO bleiben alle einfach so doof im Weg stehen?
  • WIESO müssen Leute beim gehen mit ihren Armen so stark schwingen, dass man Angst um seine Männlichkeit haben muss?
  • WIESO muss das Wetter nun wieder schlecht werden?
  • WIESO stehen schwule Männer auf Männer, wenn soviele davon halbe Frauen sind?
  • WIESO ist Stress so unangenehm?
  • WIESO macht bügeln keinen Spaß?
  • WIESO nervt mich meine Musik?
  • WIESO klappt es nicht, bestimmte Leute zu kontaktieren/ treffen?
  • WIESO ist der Kühlschrank schon wieder leer?
  • WIESO zieht sich alles so ewig hin? 
  • WIESO sind meine Wochenenden dennoch so kurz und schnell vorbei?
  • WIESO kommt manches so unverhofft?
  • WIESO sind manche Menschen so anstrengend?
  • WIESO ist mein Zimmer nie wirklich aufgeräumt?
  • WIESO komme ich morgens nicht aus dem Bett?
Diese und noch viele viele andere Fragen beschäftigten und beschäftigen mich in diesen Tagen. Vielleicht werde ich hier oder da noch Antworten finden. Man wird sehen.

In diesem Sinne - aber WIESO denn nur?!

20090418

DIESEL - Only The Brave.

Parfums haben neben den oftmals sexy Düften auch meistens sehr ansehnliche Flakons, die aber meist auch einfach danach aussehen. Ein Fläschchen - mal hoch und schlank, mal eher breit und niedrig, mal rund, mal eckig oder auch fein oval - jedoch eindeutig als Fläschchen zu erkennen. Da hat Diesel mal wieder volle Kreativität und v.a Geschmack bewiesen. Jetzt müsste man nur noch wissen, ob der Duft hält, was der Flakon verspricht.

In diesem Sinne - be brave.

Französische Verfolgungsjagd.

Ich möchte niemandem auf den Schlips treten oder Patrioten verletzen, aber dennoch muss ich ehrlich sein und sagen, dass ich kein großer Fan der französischen Sprache bin. Nasale Laute, verschluckte Silben und kunstvolle ÖH's, ÄH's und IH's scheinen wohl nicht meins zu sein. Fünf Jahre Schul-Französisch reichen da vollkommen aus, um mir ein Bild zu machen, möchte ich meinen. 

Seither auch nicht mehr mit der Sprache in Verbindung gekommen, fühle ich mich in den letzten Tagen etwas gestalkt. Bewusst und unbewusst befinde ich mich dem Anschein zu Folge in französischen Zentren. Egal ob auf der Arbeit, im Freundeskreis oder beim Johannisbeersaftschorle trinken in der cuisine francaise. Bei allem Greul ist es aber auch durchaus fein, wenn man den ein oder anderen Laut identifiziert und sich freut, einzelne Wörter zu verstehen.

In diesem Sinne - au revoir pour le moment.

Der Gang der Zeit.

Wieder ist eine Arbeitswoche vorüber und das WE steht unmittelbar vor der Tür. Auch ohne konkrete Pläne freue ich mich auf 48 Stunden, die mir zur freien Verfügung stehen. Tun und v.a. lassen wonach mir zu Mute ist. Wunderbar. Man wird sehen, was passiert.

Ansonsten waren die letzten Tage irgendwie insofern sehr ereignisreich, dass ich leider von allen möglichen Seiten unschöne Nachrichten bekommen habe bzgl. des Gesundheitszustands verschiedenster Großeltern. Möge doch eine allgemeine Besserung einsetzen, die die omnipräsenten Sorgen weg weht. Somit bleibt mir nur zu hoffen, dass es das an unschönen Nachrichten auf diesem Gebiet war. 

Jedoch gibt es neben diesen unerfreulichen auch noch andere, SCHÖNE Dinge. Zum einen wäre da eine Hochzeit am heutigen Tag, zum anderen eine ziemliche Babyüberraschung. Klar... so überraschend nun auch wieder nicht. Frau wird schwanger, der Bauch wächst und erfahrungsgemäß strampelt das kleine, quirlige Ding dann in der Regel auf einmal nach ca. neun Monaten außerhalb des Bauches. Wenn dieses kleine quirlige Ding jedoch vier Wochen verfrüht outdoor-strampeln will und alle Hebel dafür in Bewegung setzt, dann kann man wohl doch von einer Babyüberraschung sprechen. Solange jedoch alles funktioniert, alle Beteiligten wohlauf sind und die frisch gebackenen Eltern vor Stolz strotzen, sollte alles in Ordnung sein.

In diesem Sinne verabschiede ich mich mit Gute-Besserungs-, gratulierenden Hochzeits- und gespannten Babygrüße in die Nacht.

20090410

Status Quo.

Die ersten Wochen in München sind nun schon vorüber und das Leben scheint in vollem Gange. Tagsüber bei der Arbeit. Shortfacts: viel Neues | nette Kollegen | viel versprechende Aufgaben | mäßiges bis schlecht-gutes Kantineessen. Abends dann zuhause oder unterwegs in der schönen Stadt. Bei dem Wetter, welches uns gerade geboten wird, eine wahre Freude. Egal ob mit dem Rad, zu Fuß, mit der Bahn in der Stadt oder sonst wie mobil, es macht Spaß sich unter all die Freiluftfanatiker zu mischen, die sich von den Sonnenstrahlen auf die Straßen, in die Parks und in die Cafés ziehen lassen. Es scheint, als steht ein viel versprechender Sommer vor meiner Münchner Wohnungstüre.

In diesem Sinne - feel free to visit Munich und frohe Ostern. Auf viele weitere schöne Sonnentage 2009.

20090404

Wochenendalternativen.

Die Tage werden wieder länger, die Wochenende jedoch immer noch kürzer. Zumindest kommt es einem so vor, wenn das Tageslicht wieder länger Helligkeit spendet, man sich aber dennoch um Handumdrehen wieder am Schreibtisch sitzen sieht. Deshalb sollten die Tage, an denen man nicht an den Arbeitsplatz gefesselt ist, wohl gekonnt nutzen. Nur wie?

Man könnte an den Wochenenden durch die Lande reisen und Leute besuchen, denen man es schon längst versprochen hatte, es aber nie geschafft hat. Dazu mangelt es aber oftmals an der verfügbaren Zeit aller Teilnehmer und meistens kommen finanzielle Engpässe hinzu.

In die Stadt. Kurze Anreise, selbes Geldproblem. Man findet ja doch nur wieder etwas oder geht zumindest hier noch schnell was trinken. Dem leckeren Tiramisu kann man natürlich auch nicht widerstehen und ehe man sich umsieht, ist es bereits Abends und der Heißhunger setzt ein. Also dann eben noch schnell hier was zum Essen gekauft. Bis man zuhause wäre und sich das kocht, was man vormittags schon besorgt hat, wäre man ohnehin längst verhungert.

Außerdem könnte man sich ein Buch zur Hand nehmen und lesen. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass man erst mal im Besitz eines solchen Ungetüms sein muss. Der Schuss geht also auch nach hinten los.

Zum Glück gibt es nun das Internet wieder, in dem man Stunde und Stunde verbringen kann: Musik hören, lesen, Bilder schauen, recherchieren, Alltagskram erledigen, kommunizieren. Und das all day long. Nur... Am Abend blickt man zurück und fragt sich: was habe ich eigentlich getan? Im Grunde nichts. Die Zeit "totgeschlagen". Auch wenn das nun dramatischer klingt, als es ist. Zugegebenermaßen.

Ein kleiner Gang in den Supermarkt ums Eck bleibt einem dennoch nicht verwehrt, denn Nahrung ist nunmal unabdingbar. Deshalb macht man sich auf und läuft los. Ausnahmsweise mal ohne Knopf im Ohr, der einen mit tollen Sounds versorgt, schnappt man hier und da lustige Phrasen auf: "Wie? Dir ist schwindelig? Dann brauchst du erst einmal ein Bier!" Zudem sieht man lustige Menschen. Gerade jetzt, wenn die ersten Sonnenstrahlen versuchen, sich durch die Wolkendecke zu drängen und das Wetter frühlingshaft anmutet, wissen die Menschen - auch nach etlichen Jahren der Evolution - immer noch nicht, wie man sich entsprechend kleidet. So sieht man Kids im T-Shirt, junge Ladies mit Sandalen, andere widerum mit Winterjacken, Schals und Co. So ist der Gang zum Supermarkt stets ein Erlebnis und bringt Freunde.

In diesem Sinne - wenn jemand Tipps und Tricks zum perfekten Wochenende beisteuern kann... Nur zu!

20090403

Back again. Hello again.

Nach viel zu langem Stillschweigen nun endlich wieder ein Lebenszeichen meinerseits. Auf Grund der Internetlosen vier Wände, in denen ich seit kurzem lebe, war es mir leider kaum möglich, am öffentlich WWW-Leben teil zu haben. Dem ist nun jedoch glücklicherweise endlich ein Ende gesetzt worden und es kann wieder in die Vollen gehen.

Aber was habe ich gelernt in den WWW-losen Tagen? So einiges. Und das auch ohne google, wikipedia und Co. Aber wollen wir diese Floskel mal mit Inhalten füllen:
  • Die Tage vergehen auch ohne Internet - sind nur leerer.
  • Facebook stopft einem den Email-Account voll.
  • Dinge des alltäglichen Lebens (Google Maps, online banking, Online-Wochenendplanung, etc.) werden auf einmal sehr bedeutend.
  • Ohne Communities kann man bedingt leben - mit geht es besser.
  • Kommunikation ist etwas sehr kostbares.
  • Stadtpläne sind Arschl*cher.
  • Offene WLANs bekommen einen hohen Stellenwert.
  • Der Online-Weg offizieller Kommunikation wird unabdingbar.
  • In der Not frisst der Teufel Fliegen.
  • Internet erleichtert den Alltag.
  • Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.
  • TV bekommt einen anderen Stellenwert - das Programm jedoch nicht.
  • Apple ist super.
Diese Reihe an Erkenntnissen aus der (fast) Internetlosen Zeit wurden natürlich ergänzt durch eine Reihe weiterer, wichtiger und prägnanter Weisheiten. Um den ersten Post aber nicht schon zum sprengen zu bringen, möchte ich es an dieser Stelle gut sein lassen und mich einfach nur freuen, wie es gerade läuft. Bald dann wieder mehr. Erlebnisse, Weisheiten, Erkenntnisse. 

An einer Sache komme ich aber nicht vorbei... In diesem Sinne - hört selbst.